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Luftbefeuchter

Hauptsächlich während der winterlichen Heizperiode kann die Exposition gegenüber trockener Luft in Innenräumen mit Trockenheits- und Reizungssymptomen der oberen Atemwege und der Haut einhergehen.
Die gereizte oder geschädigte Schleimhaut insbesondere der oberen, aber auch der unteren Atemwege ist eine wichtige Eintrittspforte für Erreger von Atemwegsinfektionen. Es wird daher angenommen, dass durch das Vermeiden von trockener Luft das Auftreten von Atemwegsinfekten verhindert werden kann. Darüber hinaus wird trockene Luft als unangenehm empfunden.
Luftbefeuchter können zur Erhöhung der Luftfeuchtigkeit in fensterbelüfteten Räumen beitragen, so dass ihr Einsatz bei Menschen mit Heuschnupfen oder Asthma bronchiale Trockenheitssymptomen der Augen, der Haut und Irritationen der oberen und/oder unteren Atemwege vorbeugen kann. Auch Infektionen im Haushalt, in Kinder- und Jugendeinrichtungen oder am Arbeitsplatz können dadurch vermieden werden.
Die Europäische Stiftung für Allergieforschung (ECARF) zeichnet allergikerfreundliche Luftbefeuchter aus, die im alltäglichen Betrieb eine messbare Verbesserung der relativen Luftfeuchtigkeit (> 20 % bis < 70 %) erreichen.
Die Prüfkriterien basieren auf der Fragestellung, ob sich aus der Anwendung eines Luftbefeuchters ein gesundheitliches Risiko für die Augen und für Personen mit vorgeschädigten Schleimhäuten im oberen und unteren Atemtrakt ergibt. Um mögliche Risiken bei der Nutzung eines Luftbefeuchters zu minimieren, stellt ECARF zur Vergabe des Qualitätssiegels folgende Anforderungen an ein Gerät:

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